934 Bau und Grablege und Kapelle für Graf Stephan von Regenstein durch seine Witwe Theutelinde. Er war ein Heerführer des König Heinrich und nach der Hunnenschlacht im Moor umgekommen. Später Bau der ersten Wehranlage, einer Rundburg.
11. Jh. Bau des 24m hohen romanischen Bergfrieds
13./14. Jh. Ausbau zur 200m langen Wehrburg mit Vorburg. Später wurde eine Rundburg mit einem kastellartigen Anbau, der sogenannten durch die Regensteiner Grafen errichtet. Die Kernburg ist heute noch erhalten.
1311 Tempelherrenmord an 12 Templern auf Befehl des Erzbischofs Albrecht von Magdeburg durch die Regensteiner Grafen und den einheimischen Adel.
1344 Übernahme der Burg und des halben Zehnten des Dorfes durch den Bischof von Halberstadt. Abriss der Vorburg.
16. Jh. Umbau der Rundburg zum Tafelgut der Halberstädter Bischöfe.
1620 Umbau der Kernburg zum Renaissaceschloss. Die Burg geht an den Kurfürst von Brandenburg und wird später königlich preußisches Domainenamt.
1836-1946 Die Burg wird von der bekannten Saatzüchterfamilie Rimpau gepachtet.
1888 Wilhelm Rimpau kreuzte erstmalig Roggen und Weizen (Triticale) und legte damit den Grundstein für die heutige Saatzucht. Er wird auch als „Vater der deutschen Pflanzenzucht“ bezeichnet.
1945 Die Burg wurde zu Wohnungen für Flüchtlinge umgebaut
1994 Sie wird auf die Gemeinde Schlanstedt übertragen.
2001 Kauf der Burg und der Burggartens durch die Familie Blume-Brümmer.
2003 Nach Renovierung und Umbau wird die Gaststätte eröffnet
2001-heute Durchführung diverser Erhaltungs- und Renovierungsmaßnahmen