11230031_717461798359685_2778985427536711615_n
20150318_161937-e1469971899275-576x1024
2014-07-15-10.22.37-1024x576
13700075_1042444449166305_7274503828803892554_n
DSCI0155-1024x768
12049503_810366082402589_2263634019057981305_n

Bauabschnitt 1

Das Baugerüst erstreckte sich im ersten Bauabschnitt über die Nord-Ost-Ecke der Burg Schlanstedt. Vorrangig wurden Verankerungen, Verpressungen und Vernadelungen nach statischem Sicherungskonzept sowie Rissverschlüsse zur Verringerung des eindringenden Niederschlagswassers in die Wände vorgenommen. Einige Fensterstürze im zweiten Obergeschoss waren einsturzgefährdet und an der Außenfassade erstreckten sich Risse von einer Breite bis zu 10 cm über drei Etagen. Auch einige historische Bleiglasfenster wurden mit Buntglas restauriert.

Bauabschnitt 2

Im zweiten Bauabschnitt wurden Notsicherungsarbeiten an der Süd-West-Ecke vorgenommen. Hierbei wurden vorrangig  Verankerungen und Vernadelungen gemäß statischem Konzept sowie Rissverschlüsse mittels Neuausmauerung und Neuverfugung vorgenommen. Zusätzlich konnte die Turmdecke, deren stark korrodierte Stahlträger nicht mehr ausreichend tragfähig eingeschätzt wurden, zimmermannsmäßig notabgesteift werden. Im Bereich der Süd-West-Ecke wurde das Rinneneinhangblech im Zuge der Mauerwerksarbeiten bereits erneuert und klaffende Fugen im Traufgesims neu verfugt um dem Eintrag von Regenwasser hier entgegenzuwirken. Einige Risse hatten die Größe eines ausgewachsenen Mannes.

Bauabschnitt 3

Auch im 3. Bauabschnitt erfolgten Verankerungen und Vernadelungen nach statischem Sicherungskonzept sowie Rissverschlüsse mittels Neuausmauerung und Neuverfugung im Außenwandbereich. Die Gewölbekappendecke des Burgfrieds wurde vom Statiker als nicht mehr tragfähig eingeschätzte und durch eine Holzbalkendecke ersetzt. Auch die Mauerwerkskrone wurde neu aufgebaut und die Zinnen steinmetzmäßig repariert sowie neu verfugt. Die Fensterstürze, die durch die Bewegungen und Verformungen im Außenwandbereich gebrochen sind, wurden steinmetzmäßig repariert und deren Tragfähigkeit wiederhergestellt. Teilweise konnten einige Fensterstürze im Rahmen des 3. Bauabschnitts vorerst lediglich notgesichert werden. Eine Sanierung dieser ist im Rahmen eines folgenden Bauabschnitts geplant.

Förderung

Diese Maßnahmen sind gefördert worden durch die Bundesrepublik Deutschland, das Land Sachsen-Anhalt, den Landkreis Harz, die Deutsche Stiftung Denkmalschutz, die Stiftung der Kreissparkasse Halberstadt und die Deutsche Burgenvereinigung e.V.